Französische Flagge im Fahrtwind der ARANUI 5

Politik in Französisch Polynesien

Vom Überseegebiet zum Überseeland

Im Februar 2004 wechselte der Status Französisch Polynesiens von französischem Übersee-Territorium zu französischem Überseeland (Pays d’outre-mer). Hierdurch wurde die Position der lokalen Regierung und des lokalen Präsidenten gestärkt. Das Mutterland Frankreich ist nunmehr nur noch für die Außenpolitik, Justiz, Verteidigung, innere Sicherheit und für das Geldwesen zuständig.

Das lokale Parlament (Assemblée de la Polynésie française oder auf tahitianisch Te âpooraa rahi o te fenua Māòhi) besteht aus 57 Parlamentariern. Der Präsident von Französisch Polynesien ist seit September 2014 Édouard Fritch; offizielles Staatsoberhaupt ist Staatspräsident Emmanuel Macron.

Autonomie vs. Souveränität

Die Unabhängigkeitspartei (Tavini Huiraatira) strebt die volle Souveränität Französisch Polynesiens an. Jedoch verlor die Partei im April und Mai 2013 die Wahlen gegen die konservative Partei (Tahoera’a Huiraatira), die die Autonomie, aber nicht die Unabhängigkeit anstrebt.

Das Verhältnis zur Europäischen Union ist widersprüchlich: Französisch-Polynesien ist nicht Teil der EU, die Bürger sind jedoch französische Staatsbürger und damit auch Unionsbürger. Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament sind sie wahlberechtigt. Andererseits sind die Grundzüge der EU, wie z. B. die freie Arbeitsplatzwahl, in Französisch-Polynesien nicht gültig.

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