Schwarze Perlen

Wirtschaft in Französisch Polynesien

Vor der Kolonialisierung beruhte die Wirtschaftslage der polynesischen Inseln auf eine Bedarfsdeckungswirtschaft. Die Bevölkerung schuf gemeinsam die Grundlagen für einen ertragreichen Lebensraum, vor allem im landwirtschaftlichen Sektor und der Fischerei.

Mit Eintreffen der Europäer in der Region lebte der Export von Landwirtschaftsprodukten wie Orangen, Kaffee, Kopra (getrocknetes Kokosnussfleisch, aus dem Kokosöl gewonnen wird), Baumwolle und Vanille auf. Auch schwarze Perlen und Sandelholz wurden exportiert. Als die Ressourcen nahezu erschöpft oder von eingeschleppten Krankheiten geschädigt waren, fiel diese Einnahmequelle weg.

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts stationierte Frankreich Militärpersonal auf den Inseln und startete Atomtests auf Moruroa. Hierdurch erhielt der Service-Sektor Auftrieb und auch der Tourismus kam in Gang.

Tourismus und Perlenzucht

Heute ist der Tourismus der wichtigste Wirtschaftszweig. Auch die Perlenzucht und die Tiefseefischerei sind von großer Bedeutung. Exportiert werden Kopra, Vanille, Zucker, Rum und Perlen. Der Lebensstandard in Französisch Polynesien ist heute relativ hoch, jedoch ist die wirtschaftliche Lage recht unstabil, da die Importe die Exporte weit übersteigen und das Land wenig natürliche Ressourcen als Rückhalt aufweist.

Wichtige Handelspartner

Haupt-Handelspartner ist Frankreich; weitere wichtige Quellmärkte sind Australien, Neuseeland, die USA und Japan. Französisch Polynesien ist jedoch zum Großteil auf Finanzmittel aus dem Mutterland Frankreich angewiesen.

Die gegenwärtige Regierung setzt darauf, die traditionellen Gewerbe am Leben zu erhalten, das Ausbildungssystem zu verbessern und die örtliche Wirtschaftlichkeit vielfältiger zu gestalten, um die Abhängigkeit von französischen Geldern zu verringern.

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